Generationenwechsel auf der Farm von Pablo Granados

Die in der fünften Generation familiengeführte Kaffeeplantage Granados geht in die nächste Generation.

Wer übernimmt die Farm Granados?

Pablo Junior (links im Bild mit seiner Mutter), der Sohn von Pablo Granados Senior (rechts im Bild neben seiner Frau), wird die Farm in Zukunft weiterführen. Über die letzten Jahre hat Pablo Jr. das Wissen und die Erfahrung für den organischen Anbau und die Verarbeitung von Kaffee in der engen Zusammenarbeit mit seinem Vater gelernt.
Als seine erste Handlung, möchte er gerne den Namen der Farm ändern, um wieder näher an die Tradition der Familie zu rücken. Daher wird nun der anfängliche Name der Farm, "Madre Tierra", mit dem Namen "Granados" ausgetauscht.

Schon seit Jahren arbeiten Pablo Sr. und Jr. daran, neue Arabica Varietäten natürlich zu züchten, die den spezifischen klimatischen Bedingungen und Bodenverhältnissen auf der Farm, die sich durch neue klimatische Bedingungen langsam verändern, am besten entsprechen. Natürlich müssen die neuen Züchtungen auch weiterhin einen exzellenten Kaffee hervorbringen.

Diese neuen Sorten zeichnen sich selbstverständlich durch ihren einzigartigen Geschmack und ihre hohe Qualität aus, auch aber durch ihre deutlich bessere Widerstandsfähigkeit gegen Parasiten und Krankheiten.
Die Familie Granados war eine der ersten Kaffeefarmer in Costa Rica, die Ihren Kaffee organisch, also komplett ohne chemische Produkte und mit natürlichem Dünger angebaut haben. Alle Bestandteile des Düngers stammen zu 100% von der Farm. Es wird nichts hinzugefügt, was nicht von der chemiefreien, organischen Farm stammt.  

Die Granados sind Stolz

Sie sind stolz auf ihre Verbundenheit zum traditionellen, natürlichen Anbau von Kaffee. Und daher setzen sich die Granados sehr stark für nachhaltige Projekte ein. Sie sind Teil einer nationalen Bewegung in Costa Rica, die sich gezielt für umweltfreundlichen Anbau und gleichzeitig qualitativ hochwertigen Kaffee einsetzt. Sie möchten dies auch zukünftig durch den Namen Granados Farm und die Verwendung der Boruca Maske auf den Kaffeeverpackungen zum Ausdruck bringen.


Durch den Namen Granados Farm und der Boruca Maske möchten sie den Verbrauchern zeigen, dass sie nicht nur qualitativ hochwertigen Kaffee anbieten, sondern auch einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Sie möchten bewusste Entscheidungen fördern und Menschen dazu ermutigen, sich für Produkte zu entscheiden, die auf nachhaltige Weise hergestellt werden.
Die Verwendung der Boruca Maske auf den Kaffeeverpackungen ist ein weiterer Ausdruck ihrer Verbundenheit zur Natur und zur indigenen Kultur Costa Ricas. Diese Maske, Symbol für die indigene Kultur Costa Ricas, repräsentiert den Respekt vor der Umwelt und die Wertschätzung für die natürlichen Ressourcen.

Nachhaltigkeit ist für die Kaffeefarm Granados kein Trend, sondern eine Selbstverständlichkeit. Deshalb ist auf der Farm jeglicher Verzicht von chemischen Mitteln, Pestiziden und Herbiziden die Grundlage des nachhaltigen Kaffeeanbaus, sowie die Anbauphilosophie der Familie Granados.
Über das gesetzliche Maß hinaus wird auf Wiederverwertung, Kompostierung, Bodengesundheit und Schutz der Umgebung geachtet.

So sind zum Beispiel alle auf der Farm angebauten Arabica Varietäten: Geisha, Sarchimor, Caturra, Catuai Rojo, Catuai Amarillo, Typica und Iapar 59 in der Urwald-Plantage auf verschiedene Höhenlagen in Microlots gepflanzt, damit jede Varietät ihren optimalen separaten Standort hat und frei nach natürlichen Ansprüchen gedeihen kann.

Um den Urwald möglichst in seiner ursprünglichen Art bestehen zu lassen und den Erhalt der Artenvielfalt an Tieren und die dauerhafte Nachhaltigkeit des Agrarsystems zu garantieren, werden alle Kaffeepflanzen unter dem Schatten der einheimischen Baumarten angepflanzt. Dadurch, dass sich die Wurzeln der verschiedenen Pflanzen nicht in die Quere kommen, gibt es auch keinen Kampf um Ressourcen im Boden. Die stärkeren Äste und das herabfallende Laub der Bäume zwischen den Kaffeepflanzen sorgen gleichzeitig für viel Lebensraum einheimischer Tierarten. 

Die hoch gelegenen fruchtbaren vulkanischen Böden im „Talamanca Gebirge“ wie auch die klimatischen Einflüsse zweier Ozeane machen diese Region Costa Ricas zu einem Paradies für die Kaffeepflanzung. Die Kaffeebohnen haben hier besonders viel Zeit für die Reifung. Es gilt nämlich, je langsamer der Reifeprozess und je ausgewogener die Wachstumsbedingungen in den Höhenlagen sind, desto dichter wird die Struktur der Kaffeebohnen und umso feiner entwickelt sich ihr Aroma. Als Zeichen ihrer besonderen Qualität tragen diese Kaffeebohnen den Namen “SHB”, ausgeschrieben Strictly Hard Beans.

Ein Besuch auf der Farm in Costa Rica

Jeder Besucher ist auf der Farm herzlich willkommen, kann dort in wunderschönen Casitas inmitten der Kaffeeplantage mit einem atemberaubenden Blick auf das Talamanca Gebirge übernachten. Im familiengeführten Cafe auf der Farm können die verschiedenen Kaffeesorten direkt probiert werden. Selbstverständlich gibt es auch Führungen durch die Plantage und den Urwald mit Erklärungen und Geschichten über den Kaffeeanbau in Costa Rica.

Danke!

Die Familie Granados und Costa Rica Kaffee, Wolfgang Neumann möchten sich ganz herzlich für Ihre jahrelange Treue bedanken und freuen sich bereits darauf, Sie weiterhin mit exzellentem Kaffee zu begeistern, nur eben unter neuem Namen der Farm.